Wenn das Senatsblatt am Ende eines Lala-Interviews fragt, ob der Spaß-EB von Schwarz-Gelb träume und er antwortet, dass er keinen Tag Schwarz-Grün bereue — dann ist das doch eigentlich keine Antwort auf die Frage … Ist so, als fragte man: “Mögen Sie den miesesten, fiesesten Death-Metall-Rock?” Und die Antwort “Ich mag Musik” lautete. Naja, typische Politiker-Antwort eben. Alles bleibt offen. Bloß nicht klar Nein oder Ja sagen.
Kommentar (1)
Naja, der Vergleich mit Musik ist nicht sonderlich gut. Wenn schon, dann wäre die Antwort eher in der Art: “Ich fand das Klassik-Konzert gestern gut.”
Manchmal hat eine bestimmte Frage ja einen Zweck. Und die Frage nach schwarz-gelb hat ja in dieser Konstellation den Hintergedanken, dass die Antwort negativ für das schwarz-grüne Bündniss interpretiert werden könnte.
Nicht nur Politiker geben auweichende Antworten, auch Journalisten interpretieren diese Antworten auch sehr frei.