Die CDU, vorn. weg ihre Gallionsfigur Merkel, benimmt sich wie ein kleines Kind. Mal will sie raus zu den anderen Kindern und spielen, dann ist sie wieder bockig und hockt schmollend in der Ecke. Im nächsten Moment ist sie Feuer und Flamme für Sandkastenspiele, um gleich darauf heulend an Mamis Rockzipfel zu hängen. Wie ein kleines Kind, einen unfertigen Menschen, kann man diese Partei irgendwie auch nicht ernst nehmen. Andauernd vor und zurück, Ja und Nein, Hüh und Hott. Liebes Kind, überstehe die Pubertät, dann unterhalten wir uns wieder. So lange lass die Erwachsenen mal machen.
Ich spreche von dem Hickhack um den „scharfen Hund“ Kirchhof. Da platzt der Mann mit seinen (nicht immer) innovativen Ideen als Trumpf des „Kompetenz“-Teams heraus und schon bekommt er dafür am 20.8. eine an die Riestüten. Irgendwie, irgendwann stellten sie in der CDU dann fest, dass sie so viel doch nicht zu bieten haben, schon gar nicht, um ein Land zu regieren. Also zwei Tage später einen Rückzieher gemacht und des Herrn Kirchhofs Ideen für ganz dufte befunden. Obwohl so ganz sicher sind sie sich wohl doch noch nicht, wie sie (und das kleine Geschwisterchen FDP) zu Herrn Kirchhof stehen sollen.
Doch leider sind die Deutschen so schnell vergesslich, werden in der Wahlkabine die Peinlichkeiten eines Herrn Stoiber nicht mehr in Erinnerung haben, das Thema Mehrwertsteuer-Erhöhung wird aus den Köpfen geblasen sein und ebenso das inkompetente Verhalten der CDU.
Wenn die CDU ein Kleinkind ist, dass nicht so recht weiß, was es will, dann müssen die Bürger die Spielpuppen sein. Und da kann beim Spielen schon mal etwas kaputt gehen…