Der scharfe Hund Kirchhof hat eine böse Vorahnung. Ich auch! Aber seine ist anderer Natur. Auf die Frage, wann er sein tolles Steuerprinzip umzusetzen gedenkt, antwortet der
„Ich bin zuversichtlich, direkt danach.“
Direkt nach der Anstrittsphase, in dem zunächst nicht 25%, sondern 39% Steuersatz gelten sollen. Man fragt sich natürlich, wann dieses ominöse „direkt danach“ sein soll. Zeit ist dehnbar, geduldig und Schafe brauchen auch nur Gras zum Fressen. Also, wann ist das genau mit den 25%?
Wenn Reformen in Gang gesetzt seien und die Menschen das spürten, müsse das Schwungrad in Gang gehalten werden.
*hmm* Ist das nicht der Grund, warum die Deutschen Schröder abwählen wollen?
Weil er Reformen in Gang gesetzt hat, die erforderlich sind, diese aber Zeit brauchen? Also kann es auch dauern, bis des Kirchhofs Reformen greifen und er seine ollen 25% an den Mann bringen kann. Ist das die tatsächliche böse Vorahnung von Kirchhof? Dass die Schafe ihn abwählen werden, weil sein Steuerkonzept nicht schnell umgesetzt werden kann? Doch was soll’s? Zum Glück hat ein Versprecher Versprechen im Wahlkampf noch nie jemandem geschadet.
Und übrigens, Herr Kirchhof, solche Dinger zum Rechnen wird auch die SPD noch haben…