Der hamburgische Spaß-Senat macht mal wieder seinem Namen alle Ehre. Das Dilemma mit dem Büchergeld nimmt kein Ende. Was hat der Senat denn nun schon wieder falsch gemacht?, wird der geneigte Leser sich genervt fragen. Der Senat geht jetzt auf Kinderfang – das hat er falsch gemacht. Wie man auf der Seite der Initiative Eltern gegen Büchergeld nachlesen kann, wurden die Gebührenbescheide alle an die Schüler direkt gesendet adressiert. Na und? Naja, Kinder unter 18 Jahren sind nicht geschäftsfähig. Und wie es auf der Seite heißt, gibt es wohl keine Möglichkeit, irgendwo die Eltern als Empfänger einzutragen. Schön unflexibel und chaotisch sowieso, dieser unser Spaß-Senat.
Was außerdem verkehrt gelaufen ist und warum noch ein Vater das Hamburgische Verwaltungsgericht anruft, kann man in der taz nachlesen.