Scarlett und ich und George auch

Die Scarlett Johansson und ich, wir gehen ganz weit zurück. Ganz weit. Ich erinnere mich noch, als wäre es vorvorgestern gewesen, dass ich mit Herrn S. im Abaton den ziemlich außergewöhnlichen und gleichzeitig witzigen Film Ghost World sah. Damals fiel mir die gerade einmal 17 Jahre alte Scarlett auf. Ich weiß noch, dass ich mich dahin gehend äußerte, dass 1.) Steve Buscemi saucool ist und wirklich in jedem Film eine B-Rolle, aber keinen Fanclub hat. 🙁 Und dass 2.) die kleine Blonde noch einmal ‚was werden würde.

Und tatsächlich, irgendwann tauchte sie wieder auf, verdrehte sehr gekonnt Altmeister Bill Murray den Kopf und mittlerweile hat sie den Stempel „Superstar“ aufgedrückt bekommen, spielt in jedem dritten Hollywood-Film mit. Die Häufigkeit ihrer Präsenz ist dann auch der Grund, warum ich das Interesse an der Dame verloren habe. Immer und immer wieder Sahnecremetorten sind nicht nur schlecht für die Arterien, sondern vermiesen einem auch irgendwann den Appetit auf besagte Torten. Oder welche Leckerei auch immer.

Jetzt hat Scarlett allerdings etwas gemacht, das sie mir wieder sympatisch macht. Die Schauspielerin äußerte sich zum amtierenden US-Präsidenten G.W. Bush wie folgt:

amerik. gilt als das Land der Freiheit. Aber ginge es nach unserem Präsidenten, würden wir alle nicht über Sex aufgeklärt werden. Jede Frau hätte sechs Kinder und Abtreibungen wären unmöglich. (via)

Sehr schön gesprochen, Frau Johansson. Da muss ich doch gleich noch an ein Zitat denken, das ich ebenfalls heute las:

Wer Ärger mit amerikanischen Christen haben möchte, kann vor Schulen die gesammelten Werke Charles Darwins verteilen oder eine gepiercte Brustwarze vor einer Kamera entblößen. (via)

😀