In Deutschland kann man arbeiten und dennoch zu den Armen zählen. Man kann aber auch nicht (mehr) arbeiten und bei „arm“ lediglich an eine Körperextremität denken. Ex-Bundesbank-Chef Welteke ist so ein Kandidat. Kommend aus einem der bestbezahltesten Jobs Deutschland, über ein kleines Affärchen gestolpert, hat er geklagt, weil seine Rente zu niedrig sei. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat ihm nun teilweise Recht gegeben und so bekommt er nun anstatt mageren 8.000 Euro mal eben 12.000 Euro Ruhegeld im Monat. Andere Menschen haben keine 856 Euro monatlich zur Verfügung…
Doch Herr Welteke verlangt mehr und möchte seine Politiker-Zeit auch noch zur Rente angerechnet bekommen.
Wer wundert sich da noch darüber, dass der Schlag „Mensch im Nadelstreifenanzug“ nicht gerne gemocht wird? Da hilft auch so eine Aussage wie
Uns interessiert nicht, was die „Bild“-Zeitung schreibt
wenig, um dem Mann noch ein paar Sympathiepunkte zu verschaffen…
Wie meinte doch eben noch Herr S. am Telefon so treffend?
Wieviel Geld braucht man wirklich zum Leben?
Kommentar (1)
alles hat seinen Preis (resp. alles rächt sich irgendwie)