Der arme Comic und damit auch der arme Zeichentrickfilm… Von Anfang an war der Comic im Fadenkreuz der Kritik. Er würde verdummen, verrohen, die Jugend verderben. Dass die Geschichte des Comicstrips seinen Anfang in Zeitungen fand (die eher nicht von Jugendlichen und Kindern gelesen wurden) und dass teils bekannte Künstler über einen langen Zeitraum produktiv waren (und ihre Leserschaft mit ihnen somit gemeinsam alt wurde) — das wird immer gerne vergessen.
Zum Glück wurde der Comic mittlerweile einigermaßen rehabilitiert. Deutschland ist zwar, was die Sequenzielle Kunst anbelangt, immer noch ein Entwicklungsland und ich habe auch nicht wirklich Hoffnung auf Besserung, aber das geht zu weit: Kinderfiguren, die für den Ku-Klux-Klan werben?


Okay, Krusty fällt diese seltsame Buchstabenkombination selber auf. Scheint ihm unangenehm zu sein (ganz am Ende). Währenddessen unser heimischer Blaubär Wackelpudding herstellt und mit weißer Mütze und weißem Kittel die Trippel-Ks offen zeigt. Em-pö-rend!
Na schön, natürlich ist unser lieber Käpt’n nicht ein faschistoides Arschloch, sondern ein lustiger, ein guter Geselle. Die drei Ks stehen für „Blaubärs Kuriose Kombüsen-Küche“. Also Entwarnung auf voller Strecke! 😉 Bei den amerikanischen Simpsons ist das Spiel mit den drei Ks natürlich gewollt und somit komisch, beim Blaubären bin ich mir nicht sicher. Aber ich denke mir einmal, die deutschen Kinder können (zum Glück) mit den drei Ks eh nichts anfangen…