Ach ja, der Spaß-Bürgermeister von Beust will doch immer und überall seine heißgeliebten Leuchttürme in Hamburger Erde rammen. Egal, was darunter ist oder was kaputt geht. Aber irgendwie schafft er es nicht, sich sein ersehntes Denkmal zu setzen. Nachdem der Bau der Autoverkaufshalle auf dem Domplatz nun wohl gekippt wird, schafft Ole es nicht einmal mit Hilfe der Russen, sein Hamburg nach seinen glorreichen Vorstellungen zum Leuchten zu bringen zu formen. Da dachte man, wir Hamburger hätten jetzt endlich Leuchttürme auf Beinen, doch dann die Entwarnung. Die vier Kowtun-Bekannten sind doch nicht mit Polonium verstrahlt. Ja können die Russen denn auch gar nichts richtig machen? Jetzt muss Schmusi-Ole sich etwas Neues einfallen lassen…
Lustig ist übrigens das Gekippe der Domplatz-Pläne schon. Erst einen Entwurf nehmen, der „geklaut“ ist, dann diesen als einzigartig anpreisen, öffentliche Proteste – da sind sie groß drin – ignorieren, dann doch entgegenkommen und eine Etage kleiner fahren. Dadurch wurde dann aber das geplante Bürgerforum irgendwie in der Mülltonne abgelegt. Das fanden die Bauherren nicht so prickelnd, also hoben sie Miete für die verbliebenen potentiellen Mieter an, was diese wiederum nicht lustig fanden. Und so sind wir in der Gegenwart angekommen: Ole und Michael kippen (vermutlich) den ganzen Plan. Da kommt es natürlich sehr gelegen, dass in der hintersten Ecke des Domplatzes noch alte Hühnerknochen gefunden wurden. Stand da etw. doch die Hammaburg? Wenn, dann wäre ein Kippen natürlich so schön zu erklären und wäre kein politisches Versagen. *hüstel*
Wenn die Archäologen dann eines Tages weg sind und doch etwas auf dem Domplatz gebaut werden soll, kann ich nur hoffen, dass a.) diesmal nicht nur „Freunde“ von der Ausschreibung erfahren, sondern tatsächlich eine öffentliche Ausschreibung stattfindet. Und b.), dass die Verantwortlichen ein wenig Respekt vor der Hamburger Architektur haben und nicht – weil gerade tierisch Mode – wieder ein Glas- und Stahlmonster (möglichst noch in *gäähn* Schiffsform) das Rennen macht. :nene: