Gute Arbeit

Wer schreibt hier eigentlich immer so negativ über unseren Spaß-Senat? Alles völlig unberechtigt. Der CDU-Senat macht doch einen guten Job. Ja, nicht falsch gelesen. Mal ehrlich, ein Politiker soll doch u.a. für die Zukunft arbeiten. Es geht nicht an, dass ein Volksvertreter nur im Hier und Jetzt lebt. Die Zukunft wird kommen, also muss auch für eine strahlende Zukunft vorgebaut werden. Das machen die Jungs von der CDU doch.

Ein Schelm der bei „Zukunftsarbeit“ an unseren Spaß-EB Beust denkt, der mit diversen unnützen, extrem kostspieligen, äußerst unnützen und auch kostspieligen Bauten sich ein Denkmal baut, auf dass die zukünftigen Generationen immerzu an ihn erinnert werden. Egal, ob diese Erinnerung dann stets mit einem Kopfschütteln verbunden ist… Nein, das soll an dieser Stelle nicht erwähnt werden.

Heute wird einmal wieder ein Senator erwähnt und gewürdigt, der bisher eher mit Zurückhaltung — ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger — oder aber mit Peinlichkeiten geglänzt hat. Die Rede ist natürlich von Justizsenator Lüdemann. Wie hat er sich um die Zukunft verdient gemacht? Ganz einfach: Der Senator gab Bekannten Jobs, die im Falle eines Machtwechsels an der Elbe, besagten Bekannten kein Kündigungsschreiben bescheren.

Da wurde z.B. Henning Clasen, der bisher Chef der Präsidialabteilung war, zum Leiter der Abteilung Betriebliche Steuerung und Personal im Strafvollzugsamt befördert. Der neue Job ist zwar genauso besoldet wie sein alter Job, es ist aber eher unwahrscheinlich, dass Clasen nach einem Machtwechsel seinen neuen Job wieder verlassen muss. Der Posten des Chefs der Präsidialabteilung hingegen ist ein Vertrauensposten, der in der Regel von einem neuen Senat ausgetauscht wird.

[Diese Passage wurde auf Wunsch einer Person, die erwähnt wurde, gelöscht. – Die Redaktion]

Ein Hoch also auf den Herrn Justizsenator, der so formidabel in die Zukunft schaut und seinen Schäfchen sichere Arbeitsplätze verschafft. Hurra!