Star Trek Monster – die üblen

Gehirnmonster aus der Klassikserie Star TrekWie soll man das übersetzen? Ich finde die Überschrift von Wired schon ganz schön: Star Trek’s 10 Cheesiest Classic Creatures. Die Jungs haben aus der Klassik-Serie, also aus der, wo es noch echte Pappmaché-Berge und aufgemalte Hintergründe sowie Typen in billigen Kostümen gab, zehn wahrlich billige Monster ausgesucht. Damals, als es immer zwei Teams gab. Das eine mit den Hauptpersonen, das andere mit bis dahin unbekannten Mitgliedern der Expedition, die es leider nicht lange machten… Auf der Seite kann man abstimmen, welche Kreatur die Beste war. Oder die Übelste? Die Billigste? Die Schlechteste?

Damals waren das selbstredend extrem uuunheimliche Monster und Kreaturen. Schaut man sie sich heute an, kann man nur noch lachen, so übel sehen die Viecher aus. Aber als die Serie das erste Mal in Deutschland gezeigt wurde und ich die sehen durfte – Holla. Sowas wie das „Gehirnmonster“ (links) oder der Salzvampir, die fand ich schon äußerst beunruhigend und Angst einflößend. Man war es eben noch nicht gewohnt. Ich denke, so manches Gör lacht heutzutage auch schon über die Gummi-Zappel-Monster.

Die Tribbles fand ich damals schon lustig und süß…

Kommentare (4)

  1. Boris schrieb:

    Pappmaché-Berge, -höhlen und -steine gab es ja auch bei „ST:TNG“ noch zu Hauf. Und ich erinnere mich mit Grausen an das ausgemacht billige schwarze Flüssigmonster (diese peinliche Pfütze, brr…), das Tascha Yar aus der Serie „entfernte“. Die humanoiden Außerirdischen wurden dann in der Regel aber eher als Reptilien in Menschenkleidern dargestellt. Das war ja schon ein Fortschritt. Obwohl …

    Die Tribbles allerdings waren IMHO einer der besten Drehbucheinfälle, die die Star-Trek-Autoren bis heute hatten.

    Dass Star Trek damals und bis heute so gut funktionierte, lag eben nicht an den bisweilen lächerlichen Effekten und Sets oder der Darstellung von Aliens, sondern am „Storytelling“ und daran, dass die Hauptfiguren die Geschichten immer menschlich glaubwürdig rüberbrachten.

    Dienstag, 20. November 2007 um 00:21 #
  2. Nils schrieb:

    Oh, ich sage nichts gegen Star Trek.

    Das mit dem Pappmaché in ST:TNG stimmt schon. Aber wirklich aufgefallen ist es in der ersten Staffel. Das Teermonster war echt mies und billig. Obwohl ich Tasha Yar eh nie mochte, ihr Ableben also nicht so schlimm fand. Bei der Folge war noch so ein echt billiger, roter Himmel im Hintergrund aufgemalt… Später wurde es besser mit den Kulissen.

    Dienstag, 20. November 2007 um 00:33 #
  3. Boris schrieb:

    Ja, die Anfänge von TNG waren noch ziemlich billig und auch sehr hölzern gespielt. Tascha Yar erinnerte mich (später) immer an eine Wachsoldatin nach DDR-Kader-Vorbild (oder eben dasselbe auf russisch).

    Dienstag, 20. November 2007 um 11:04 #
  4. MartinM schrieb:

    Wenn ich heute so einige moderne Sci-Fi Produktionen ansehe, dann denke ich mir: besser, die Kulissen bestehen aus Styropor und Pappmache, als die Handlung. Die Stärke von „Star Trek“ waren immer die Ideen und Handlung, als das nachließ – irgendwann in „Deep Sleep 9“ – war es auch mit dem „Kult“ aus.

    Dienstag, 20. November 2007 um 18:08 #