Wir hätten es gehabt, doch nun ist’s futsch

Die Freunde vom Rechnungshof kommen mal wieder und legen Fakten auf den Tisch — etwas, das der Senat nicht so oft macht. Was unsere Volksvertreter hingegen oft machen, das ist das Verbrennen von Geld. Erneut wird darauf hingewiesen, dass Hamburg das Geld zum Fenster hinauswirft. 50 Millionen Euro — einfach so verpulvert. Erst im August hatte der Bund der Steuerzahler Hamburgs Geldverbrennungsmaschinerie kritisiert.

Mal ganz naiv gefragt: Wenn man einen Fehler macht — und das Verprassen von Geldern ist keine Kleinigkeit —, dann lernt man doch daraus, oder!? Da muss man sich fragen, ob die Herrschaften um unseren so hochgelobten und ewig gepriesenen Spaß-EB nicht fähig sind zu lernen? Lernschwäche? Alle? Wirklich? Oder es steckt etwas anderes dahinter. Kalkül oder Verschwendungssucht. Ich tippe auf die Sucht, denke ich an die Elbdisharmonie und Co.

Liebe Amtsinhaber: Gegen eine Sucht kann man etwas unternehmen! Erster Schritt: schön zurücktreten …

Was mich an so einer Verschwendungs-Meldung am meisten ärgert: Wenn man liest, dass 50 Millionen Euro einfach so *puff* weggeworfen werden, aber für Prestige-Objekte, wie es auch der erweiterte A7-Deckel ist, das Geld fehlt und dafür Kleingärten gekillt werden — dann kommt einem die Galle hoch!