Wieder etwas gelernt

Ich bn ja kein Politeur Politologe, schon gar nicht Politiker. Deshalb habe ich mir auch so genau gar keine Gedanken darüber gemacht, bis ich eben las, dass ein Bürgermeister bei seinem Amtsantritt einen Eid schwört, der besagt, dass er das

Wohl der Freien und Hansestadt Hamburg

fördern wolle. Ganz ehrlich? Bei dem Bürgermeister ist mir das echt noch nie in den Sinn gekommen, dass er für Hamburg (und dessen Bürger) agiert. Ohne Hohn – das habe ich tatsächlich nie in dem Zusammenhang gedacht. Er vermittelt einfach immer den Eindruck, dass seine Prioritäten anders gesetzt sind. Auf Platz 1: Ole von Beust und sein großes Ego selbst. Auf Platz 2: Seine Partei und seine „Freunde“. Auf Platz 3: Die Fantastillion Touristen, die Geld nach Hamburg spülen sollen. Die Plätze 4 bis 10 sind nicht besetzt. Dann – es muss noch nicht einmal auf Platz 11 sein – kommt der Hamburger Bürger. Vielleicht.

Wild, dass ich noch nie darüber nachgedacht habe, was so ein Bürgremeister machen soll. Beust für das Wohl der Stadt – das passt jedenfalls irgendwie nicht zusammen…